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Stoppt
gefährliche
Keime!

Am 5.5.2017 ist Händehygiene-Tag beider Basel – gemeinsam mit den Basler Spitälern möchten wir mit dieser Aktion die Bevölkerung unserer beiden Halbkantone dafür sensibilisieren, mit sauberen Händen Infektionskrankheiten keine Chance zu geben. Helfen Sie mit!

Mit nur 30 Sekunden
Händehygiene Leben retten

Unsere Hände sind die Infektionsquelle Nr. 1, was übertragbare Krankheiten angeht. Bereits mit 30 Sekunden Händehygiene können Sie 99,9% der gefährlichen Keime auf Ihren Händen abtöten – und so das Risiko von Ansteckungen für sich und andere massiv reduzieren.

  • 1

    Schritt 1: Handfläche auf Handfläche, inklusive Handgelenk

  • 2

    Schritt 2: Aussenseite der Finger auf gegenüberliegenden Handflächen mit verschränkten Fingern

  • 3

    Schritt 3: Kreisendes Reiben der Fingerkuppen der rechten Hand in der linken Handinnenfläche und umgekehrt

  • 4

    Schritt 4: Aussenseite der Finger auf gegenüberliegender Handfläche mit verschränkten Fingern

  • 5

    Schritt 5: Handfläche auf Handfläche mit verschränkten, gespreizten Fingern

  • 6

    Schritt 6: Kreisendes Reiben des linken Daumens in der geschlossenen rechten Handfläche und umgekehrt

Das sagen unsere Regierungsräte

Mit der persönlichen Händehygiene schützen wir uns selbst und die anderen vor Infektionen. Regierungsrat Lukas Engelberger

Regelmässiges, sorgfältiges Händewaschen sollte für alle eine Selbstverständlichkeit sein, weil es ganz einfach das Risiko von Ansteckungen für sich und andere massiv reduziert. Regierungsrat Thomas Weber

Z Basel an mym Rhy + vo Schönebuech bis Ammel

Zwei Kantone, eine Mission: Zur Unterstützung des Händehygiene-Tags beider Basel haben wir die beiden Lieder-Klassiker umgeschrieben und auf unsere Aktion umgemünzt. Ausserdem zeigen Ihnen die beiden Musikstücke, wie lange Sie Ihre Hände reinigen sollen.

Z Basel an mym Rhy
Vo Schönebuech bis Ammel

Hier geht's zum Video, das den Pro Senectute-Chor beim Einstudieren der beiden Lieder zeigt.

Sechs Fakten zur
Händehygiene

  • 1.

    80% aller Infektionskrankheiten übertragen
    sich über die Hände

    Gemäss WHO sind die Hände in Spitälern sogar die Hauptursache für die Übertragung von Krankheiten. Dabei machen sie nur den Anfang: Sobald damit Nase oder Mund berührt werden, suchen sich die Keime einen Weg über die Schleimhäute in den Organismus.

  • 2.

    Die Schweiz liegt beim Händewaschen
    im Mittelfeld

    Bei einer gross angelegten Studie in 63 Ländern wurde erforscht, wie viele Personen sich nach der Toilette die Hände waschen. In der Schweiz tun dies 73% – damit liegen wir im Mittelfeld. Spitzenreiter bei der Studie war Saudi-Arabien, gefolgt von Bosnien und Algerien.

  • 3.

    Bakterienschleudern zuhause
    und im Büro

    Lebensmittel sind im Kühlschrank zwar länger haltbar, aber keineswegs vor Erregern geschützt: In einem durchschnittlichen Kühlschrank befinden sich sogar viel mehr Keime als in der Toilette. Im Büro ist der Telefonhörer das am dichtesten mit Keimen besiedelte Objekt, dicht gefolgt von der Pultoberfläche.

  • 4.

    Ob warm oder kalt spielt eine Rolle

    Obwohl dies oft behauptet wird, stimmt es nicht, dass Händewaschen mit warmem Wasser effizienter ist als mit kaltem Wasser – im Gegenteil: Da warmes Wasser die Hornschicht aufquellen lässt und dadurch Lipidschutz und antimikrobielle Schutzfaktoren weggespült werden, ist das Waschen mit kaltem oder lauwarmem Wasser sogar besser.

  • 5.

    Dr. Semmelweis sei Dank!

    1847 demonstrierte der ungarische Arzt Ignaz P. Semmelweis seinen Kollegen, dass Händewaschen mit Seife vor der Behandlung die Infektionsrate bei Neugeborenen signifikant sinken lässt. Dies wurde von seinen Ärztekollegen aber als «spekulativer Unfug» abgelehnt. Trotzdem: Mit seinem Schaffen schuf Semmelweis den Beweis für die Wirksamkeit der Händedesinfektion.

  • 6.

    Abtupfen statt trocken föhnen

    Die beste Möglichkeit, sich die Hände nach dem Waschen zu trocknen, bieten Papiertücher. Da diese nur einmal benutzt werden, sind sie lange nicht so keimübersät wie zum Beispiel Stoffhandtücher. Auch gilt es Warmlufttrockner zu vermeiden. Diese führen dazu, dass nach dem Trocknen auf den Händen mehr Keime zu finden sind als vor dem Waschen.

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Medienmitteilung GD Basel-Stadt www.medienmitteilungen.bs.ch

Medienmitteilung VGD Basel-Landschaft www.baselland.ch